Die richtige Ernährung bei Rheuma: Wie sieht die aus?


Mit meinem Rheumatologen habe ich dieses Thema mehrfach besprochen und immer wieder die selbe Aussage bekommen:

"Die Ernährung hat keinen Einfluß auf das Rheuma, das ist quatsch, außerdem nehmen Sie ja das MTX."

Und diese Aussage habe nicht nur ich bekommen.

Weit gefehlt:

Die richtige Ernährung bei Rheuma kann einen sehr hohen Anteil, bei der Eindämmung der Entzündungen, haben.

 

Und nicht nur bei Rheuma: Bei nahezu allen Krankheiten, in meinem Fall bei der rheumatoiden Arthritis.

Ich habe es selbst ausprobiert und erstaunliche Dinge herausgefunden. Weshalb das Thema Säure-Basen-Haushalt so vernachlässigt wird, kann ich mir denken.
Es produziert gesunde Menschen. Damit kann keiner Geld verdienen.

Meine Erfahrungen stützen sich auf Ernährungsumstellungen, die ich seit Frühjahr/Sommer 2014 gemacht habe.

Gleich noch ein wichtiger Hinweis: Nein, es muss niemand auf Fleisch verzichten! Es geht nur um den Umgang und die Balance.

Immer wieder bin ich beim Thema Entzündungen, kranke Zellen und sogar Krebs, über den Säure Basen Haushalt gestolpert.

Oft in Form von kleinen Hinweisen, die sich auf das "basische Milieu" im Körper beziehen.
Irgendwann bekam ich mal ein Zitat auf Facebook eingeblendet, das meinen "Forscherdrang in Sachen Rheuma" noch beflügelte:

Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu überleben. Auch kein Krebs. / Otto Warburg

Ist das eine Aussage? Und der Mann hat für seine Forschungsergebnisse 1931 den Nobelpreis bekommen.
2006 wurden seine Forschungsergebnisse, durch Arbeiten an der Universität Jena, bestätigt.

Basisches Milieu: Das bedeutet "Säure Basen Haushalt". Es muss also auch Auswirkungen auf rheumatoide Arthritis haben.

Auf was wirkt sich nun der Säure Basen Haushalt aus (ich versuche es nicht zu wissenschaftlich klingen zu lassen):

  • Auf die Beschaffenheit von Molekülen, die Struktur der Zellbestandteile, die Durchlässigkeit der Körperzellen
  • Verteilung der Elektrolyte
  • Aufbau und Funktion des Gewebes, zwischen den Zellen
  • Fließfähigkeit des Blutes

Du merkst also, die Kraft der "kleinen" wichtigen Dinge, hängt vom richtigen PH-Wert ab.
Da unser Körper sich ständig regeneriert, neue Zellen kommen, alte Zellen werden ausgeschwemmt, ist diese Ebene unseres Körpers extrem wichtig. Hier beginnt alles und ist die Basis schon schlecht, fehlerhaft, was soll dann daraus entstehen?

Wie unterschiedlich die PH-Werte im Körper sein können, zeige ich Dir anhand verschiedener Organe:

  • Blut PH-Wert 7,36 - 7,44
  • Magen PH-Wert 1,2 - 3
  • Bauchspeicheldrüse PH-Wert 10
  • Schweiß PH-Wert 5

Du siehst, so speziell sind die Anforderungen. Um dem gerecht zu werden hat der Körper einige "Puffer" eingebaut. Gerät die Balance ins Wanken, springen andere Organe ein, um die Balance zu halten.

  • Blutfarbstoff (Bluteiweißkörper fangen Säuren ab)
  • Lunge (abatmen der Säuren, Kohlendioxide)
  • Nieren (hier laufen 5 biochemische Prozesse ab)
  • Haut (Entsäuerung über den Schweiß)
  • Magen (bildet Säuren zum zersetzen und Basen, Natriumbicarbonat)
  • Bindegewebe zwischen den Zellen dient als Säurespeicher
  • Leber: Filtert und reguliert
  • Knochenbau (Mineralstoffvorrat, bei Bedarf werden Basen entnommen, aber auch Mineralien)

Kennt man die Funktionen, kann man eine Menge aus dem Blutbild ableiten.
Z.B. hast Du zu viel Bluteiweiß, dann weist Du das viele Säuren abgefangen werden müssen.

Entzündungen, wie beim Rheuma, entstehen aus einer ständigen Übersäuerung. 

Hält sie zu lange an, überfordert das die "Pufferorgane" irgendwann.
Dieses System dürfte aber auch alle anderen "Autoimmunerkrankungen" betreffen. Wenn der Körper sich gegen sich selbst richtet, dann hat das immer eine Schieflage als Auslöser.
Ich klammere hier bewusst gewisse Faktoren aus: Psychosomatik (Stressoren) und organische Erkrankungen.
Auf diese Faktoren gehe ich in anderen Berichten ein.
Da bei der Diagnose-Untersuchung der rheumatoiden Arthritis die Organe untersucht werden, solltest Du wissen ob sie in Ordnung sind, oder ob eine Schädigung vorliegt.

Der Schlüssel, zur richtigen Ernährung bei Rheuma, liegt also im Säure-Basen-Haushalt.

Du musst auf nichts verzichten, solltest aber wissen wie sich die verschiedenen Lebensmittel auswirken. So kannst Du gezielt Einfluss nehmen.

Dazu kann ich Dir ein paar Bücher empfehlen:

Mit diesen Büchern kannst Du Dich günstig in die Thematik einlesen und Deine ersten, eigenen, Erfolge erzielen.

Mehr zur richtigen Ernährung bei Rheuma, gezielte Tipps für den Alltag, in den nächsten Berichten.

Herzliche Grüße
Jürgen


 
 
 

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