Die Rauhnächte
Die Rauhnächte
Spirituelle Bedeutung und Ursprung
Die Rauhnächte
Die Rauhnächte
Das Alte klären und loslassen, neues willkommen heißen
 
 
Die Rauhnächte
Spirituelle Bedeutung und Ursprung
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Die Rauhnächte
Das Alte klären und loslassen, neues willkommen heißen
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Die Rauhnächte

Spirituelle Bedeutung für unsere Vorfahren
Neues Verständnis und Chancen für uns

Spätestens ab Mitte November sind die Rauhnächte im Fokus der spirituellen Welt. Im Tierkreiszeichen des Skorpions, haben wir bereits unbewusst den Rückzug in unser Inneres angetreten. Mancher merkt das durch ein erhöhtes Ruhebedürfnis, sowohl für sich, als auch um sich herum. Wir sind besonnener in unseren Entscheidungen und manch einer bringt weise Worte über die Lippen, die man ihm nicht zugetraut hätte.

Auch die Natur hat sich bereits in ihr tiefstes Inneres zurück gezogen.

Eine Zeit der inneren Einkehr, Besinnung, Reinigung und des Ausrichten auf das Neue, beginnt, wenn die Nebelnächte des Novembers enden.

Woher kommen die Rauhnächte eigentlich? Ist das was neues, oder ist das eine Modeerscheinung?

 
 
 
Tradition der Rauhnächte

Die Rauhnächte haben ihren Schwerpunkt zwischen dem ersten Advent und den heiligen drei Königen, am 6 Januar.
Dabei sind aber nicht alle Nächte mit festen Ritualen versehen und es gibt natürlich regionale Unterschiede.

Die Highlights bilden die Wintersonnenwende (Julnacht) am 21.12, das Weihefest (Heiligabend) am 24.12 und 25.12, Silvester sowie die wilde Jagd (Heilige drei Könige) am 5.1.

Weitere Rauhnächte sind Allerheiligen (01.11), Hubertusnacht (02.11), Andreasnacht (29.11) und die Nikolausnacht (05.12).
Besonderheit sind die Fastnacht (Februar) und die Walpurgisnacht am 30.04.

Als Rauhnacht wird immer die Zeit in den heiligen Tag hinein genommen. Zum Beispiel die Nikolausnacht: Vom 05.12 in den 06.12.

Die Gesamtdauer der Rauhnächte beträgt 28 Tage. Übrigens: auch die Maya haben einen 28 Tage Zyklus in ihrem Kalender.
Ein natürlicher Zyklus hat immer 28 Tage, wie auch der Mondzyklus. So gilt dieser Zyklus auch für Veränderungen in unsrem Leben. Vom "Aufbrechen einer notwendigen Veränderung" über die Umsetzung bis zum Abschluss, sind es meist 28 Tage.
Auch Schamanen orientieren sich an dieser Zeitspanne.
Auch Frauen einen 28 Tage Zyklus, was ihre Verbundenheit mit der Natur und Schöpferkraft unterstreicht.

 
 

Die Geschichte der Rauhnächte

Denkt man an das Leben unserer Vorfahren, unter welchen Umständen sie gelebt haben, dann wird schnell klar, dass insbesondere die Wintermonate eine sehr harte Zeit waren.

Die Natur gab nichts Neues her, man musste mit dem auskommen was man hatte. Die Kleidung war nicht so angepasst wie heute. Der Weg in den nächsten Ort dauerte unter Umständen Stunden, oder gar einen Tag.

Da wundert es mich nicht, dass man sich in dieser schwierigen Zeit mit Dingen erfreute, für die man sonst eher weniger Zeit hatte. Dazu kommt, dass unsere Ahnen natürlich auch einen spirituellen Bezug zum Leben gehabt haben. Es geht dabei nicht um kirchliches, sondern schon um die Zeit davor.

Die Menschen glaubten und das war wichtig und auch jedem bewusst. Galt es doch Seele und Körper im Einklang zu halten. Ärzte gab es nicht und der nächste Heiler, Hexe, oder Schamane konnte sehr weit entfernt sein.

Wie weit die Rauhnächte zurück reichen, kann man an den Tagen und Ereignissen, während der Rauhnächte, gut erkennen.
In Skandinavien ist beispielsweise die Bezeichnung für die "wilde Jagd" Odensjakt („Odins Jagd“).
Die Traditionen gehen also bis in die Zeiten der Kelten zurück, soweit man das geschichtlich ableiten kann.

Erst im 8. Jahrhundert n. Christi wurde aus der Weihenacht unserer Vorfahren, das Weihnachtsfest der Christen.
Ab da waren die "alten Rituale" unter Todesstrafe verboten. Das schreibt man zum Teil auch dem Engagement von Karl dem Großen zu, der von 742 bis 814 über Franken herrschte.

Nun sind wir inzwischen aufgeklärte Menschen und die alten Riten und Bräuche werden wieder gelebt, zu Leben erweckt.
Allerdings ist natürlich auch vieles verloren gegangen. Vielleicht macht auch das etwas die Magie der Rauhnächte aus.
Wir können etwas interpretieren, experimentieren, es gibt nur wenig richtig oder falsch.
Freiheit in der Ausübung seiner Spiritualität, was kann man sich mehr wünschen.

 
 

Rituale in den Rauhnächten

In den Rauhnächten war reichlich Zeit um Rituale durchzuführen und sich auf das kommende, neue, Jahr vorzubereiten.

  • Aufräumen vor den Rauhnächten um Klarheit zu schaffen, sich von Altem zu reinigen 
  • Geliehenes zurück geben (daher vermutlich der spätere Brauch der Geschenke), Schulden zurück zahlen
  • Die Wohnung oder das Haus räuchern um es von Fremdenergien zu reinigen und energetisch vorzubereiten um Neues und Gutes zu empfangen.
  • Das Zuhause segnen und den Vorgang zelebrieren, sich Zeit nehmen (Zeremonie).
  • Träume in den Rauhnächten erfüllen sich oft, daher achte auf Deine Träume. Ist etwas schlechtes dabei, wandle es in Gutes (mehr dazu in den Rauhnacht News und in Aktuelles)
  • Orakeln (mit Karten, Runen oder ähnlichem)
 
 

Gedanken in den Rauhnächten

Abends und in der Nacht ist Zeit, um sich Gedanken zu machen. Was bietet sich mehr, als Reflexion über das Alte und Wünsche an das Neue?

Nun macht man natürlich nicht alles auf einmal. Die Rauhnächte bieten genug Zeit und Gelegenheit, über viele Facetten zu sinnieren.

Hier einige Auszüge:

  • Wovon möchte ich mein Energiefeld reinigen?
  • Wie kann ich mich dem Neuen am besten öffnen? Hält mich etwas davon ab? Wenn ja, was?
  • Welche Erkenntnisse habe ich dieses Jahr gewonnen und was habe ich daraus gelernt? 
  • Was kann ich noch verbessern?
  • Welche Hilfe kann ich bei evtl. Problemen rufen? (Schutztiere, Engel, Wesen des Waldes etc.)
  • Was habe ich dieses Jahr besonders gut gemacht?
  • Welche Menschen habe ich getroffen und was ist geblieben?
  • Möchte ich alte Freundschaften neu aufleben lassen?
  • Welche Themen beschäftigen mich sehr und wie kann sie auflösen?
  • Wie kann ich mein höheres Selbst besser annehmen?
  • Vertraue ich auf meine innere und spirituelle Führung?
  • Bin ich offen für Wunder, habe ich mein Herz geöffnet und kann Wunder bewusst genießen, annehmen?
 
 

Ich selbst habe die Rauhnächte sehr bewusst erlebt und auch zelebriert.
Jeden Tag ein bisschen, so wird es kein Stress. Das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Es geht um das bewusste Auseinandersetzen mit dem Alten und öffnen für das Neue.

Am besten gelingen solche Abende und Nächte, mit der Familie, Freunden usw. Hier tun sich viele Themen auf, über die man sprechen kann, um dabei andere Sichtweisen, Hilfe, anzunehmen und Dinge zu klären.

Ich bin dankbar für diese Erfahrungen und Möglichkeiten. Die Ergebnisse haben sich auch gleich im neuen Jahr eingestellt.
Ein spiritueller Weg der für jeden geeignet ist. Kommt er schließlich aus unserer Mitte, von unseren Ahnen. Diese Informationen tragen wir alle in uns.

Die Frage ist nur: Wollen wir sie bewusst nutzen? Machen wir uns frei vom Lärm und Trubel der Konsummaschinerie die aufgebaut wurde und alles an menschlichen Emotionen / Gefühlen übertönt?

Soweit der Ausflug in die Traditionen der Rauhnächte. Im Anschluss habe ich dir noch eine Liste zusammengestellt, wenn Du weitere Informationen suchst, noch tiefer in die Thematik einsteigen willst.

Namasté
Jürgen

 
 
 
 

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